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rocksolid / de.alt.talk.unmut / Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen

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* Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenNico Hoffmann
+* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenCarlo XYZ
|`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenNico Hoffmann
| +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenTorsten Mueller
| |+* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenNico Hoffmann
| ||`- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenTorsten Mueller
| |`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| | +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenHermann Riemann
| | |`- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenCarlo XYZ
| | `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenTorsten Mueller
| |  +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenHenning Sponbiel
| |  |`- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenHartmut Ott
| |  |+* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenTorsten Mueller
| |  ||+* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |||+* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  ||||`- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenTorsten Mueller
| |  |||+- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenFrank Möller
| |  |||`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenNico Hoffmann
| |  ||| `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |||  +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMartin Ebert
| |  |||  |+* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenAndy Angerer
| |  |||  ||+* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||  |||+* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |||  ||||`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||  |||| `- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |||  |||`- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenAndy Angerer
| |  |||  ||`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenJuergen Pfingst
| |  |||  || +- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||  || +- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenJoerg Walther
| |  |||  || +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenAndy Angerer
| |  |||  || |`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||  || | `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenAndy Angerer
| |  |||  || |  `- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||  || `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenHenning Sponbiel
| |  |||  ||  +- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenThomas Klix
| |  |||  ||  `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenAndy Angerer
| |  |||  ||   `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenHenning Sponbiel
| |  |||  ||    `- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenAndy Angerer
| |  |||  |`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |||  | +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||  | |`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |||  | | `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenThomas Klix
| |  |||  | |  +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||  | |  |`- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenThomas Klix
| |  |||  | |  `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenStephan Seitz
| |  |||  | |   `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenThomas Klix
| |  |||  | |    `- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||  | `- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMartin Ebert
| |  |||  `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenTorsten Mueller
| |  |||   +- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
| |  |||   `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |||    `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
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| |  ||+- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenHenning Sponbiel
| |  ||`- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenHartmut Ott
| |  |`* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenHermann Riemann
| |  | `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |  +* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
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| |  |  `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenDietz Proepper
| |  |   `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenMarc Haber
| |  |    `- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenDietz Proepper
| |  +- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner
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| `* Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenCarlo XYZ
|  `- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenNico Hoffmann
`- Re: Bahnfahren mit und trotz privaten EisenbahnunternehmenUlf_Kutzner

Pages:123
Subject: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Nico Hoffmann
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: Thermisches Gleichgewicht A.G.
Date: Mon, 13 May 2024 18:48 UTC
Path: i2pn2.org!i2pn.org!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail
From: oxens...@gmx.de (Nico Hoffmann)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: 13 May 2024 18:48:03 GMT
Organization: Thermisches Gleichgewicht A.G.
Lines: 115
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Also hier der Bericht, eingekürzt auf den datu-relevanten Teil.
Trotzdem etwas länger. Mich hat es auch Zeit gekostet (siehe unten),
warum sollte ich's euch leichter machen?

Das überlange Wochenende lud zu einer kl. Reise ein. Am Freitag früh
mit dem Faltrad in den Zug und dann nach Fulda. Samstag nachmittags,
also nach Besichtigung der Sehenswürdigkeiten[1] weiter bis
Langenselbold (genau, das ist kurz vor FFM) um mit einem alten Freund
zu dinieren. Sonntags wieder zurück. Klingt einfach.

Für Freitag ergab sich die Möglichkeit, eine günstige Fahrkarte für
den ICE zu erwerben und um kurz vor 11 in Fulda zu sein, das passte
sehr gut, d.h. ICE ab Leipzig. Chemnitz ist nach Leipzig mit Zügen der
MRB angebunden, also notdürftig aufgehübschte DDR-Reisezugwagen.
Unklimatisiert und nicht barrierefrei, d.h., was auch mich als
Faltrad-tragenden Reisenden betrifft, steile, enge Einstiege. Aber
immerhin, das Zeug rollt. Sonst alles schick, ruhiger Fensterplatz im
ICE, halbwegs pünktlich, was will man mehr. Ebenso der 'zweite Teil'
am Samstag, FD - Langenselbold.

Die Planung für die Rückreise am Sonntag ergab eine
'Nahverkehrs'verbindung ab Hanau. Dort hält der Zug FFM - Bamberg
(über Lohr, Würzburg, Schweinfurt). Von Bamberg gibt es eine
Verbindung nach Hof, und von da geht es ja geradewegs nach
Chemnitz... Die Anschlüsse passen überraschend gut, und so ist diese
Verbindung insgesamt nur 1 oder 1,5 Stunden langsamer als der ICE. Der
ist mir die 120 EUR für die ICE-Fahrkarte dann nicht wert.

Ich entschließe mich, in HU die 10-Uhr-Verbindung zu nehmen. Die
Bahn-Webseite erwartet eine niedrige Auslastung, und falls was
schiefgeht, nehme ich den nächsten, den übernächsten Zug.

Anfangs ist tatsächlich fast[2] alles schick. 'Niedrige Auslastung'
heißt zwar 'fast vollbesetzt', aber bald habe ich einen ruhigen
Sitzplatz am Fenster, usw. Bis Schweinfurt.

Der Zug beschleunigt aus dem HBF Schweinfurt heraus, bremst dann
abrupt ab und bleibt stehen. Lautsprecherdurchsage: Es hätte einen
"Personenunfall" gegeben, wir könnten nicht weiter, alles weitere sei
im Moment nicht zu sagen und bitte abzuwarten. Nach und nach treffen
Polizei, Feuerwehr, Sanka, Notarzt und ein Krisenverantwortungsträger
der Bahn, ohne den offenbar gar nichts geht, ein (und der
Staatsanwalt, iirc). Vom Fensterplatz aus schön zu beobachten. Der
Zugbegleiter hält uns auf dem Laufenden. Die Strecke, also beide
Gleise, ist dicht und wird es für die nächsten Stunden auch bleiben.
Irgendwann werden wir 'evakuiert', d.h. die Feuerwehr hat mit
Holzbohlen einen Steig zur nächsten Straße improvisiert. Bis hier
läuft es professionell, da gibt es nichts zu meckern.

Man kann mit Bussen (oder mit dem Rad) zurück nach Schweinfurt HBF
fahren. Ich frage, ob es ab der nächsten Station, Haßfurt
(Fahrradentfernung!), weiterginge, aber der DB-Mensch schüttelt den
Kopf. Da wäre jetzt kein Personal und käme auch keins hin, denn die
Strecke ist ja zu. Die DB rät uns nach Nürnberg zu fahren und von da
weiter nach Bamberg. In bezug auf Bamberg richtig, aber ich muß ja
noch weiter, ganz woanders hin und knoble mir eine Route von
Schweinfurt über Erfurt und Leipzig aus.

Inzwischen ist es nach 14:00 Uhr, normalerweise wäre ich schon bald in
Hof...

Der Zug ab Schweinfurt kommt aus Würzburg. Ein Dreierpack 612er, also
Dieseltriebwagen mit Neige-Schlinger-Holper-Rütteltechnik. Als er in
Schweinfurt ankommt ist er schon voll, und ein großer Teil meiner
evakuierten Mitreisenden hatte offenbar die gleiche Idee wie ich...
Der Zugchef wirft die Radfahrer raus, aber das ist ein Tropfen auf den
heißen Stein. Mit dem zusammengeklappten Faltrad darf ich mit. Also
Stehplatz im Gedränge (zwei Stunden bis Erfurt).

In Erfurt soll es Richtung Leipzig weitergehen. Wir spielen erst
einmal Bahnsteigunterführungslaufen und zurück, d.h. der Lautsprecher
ändert die Gleisnummer und macht das ein paar Minuten später wieder
rückgängig.

Es fällt der Abellio GmbH die Ehre zu, die Reisenden zu befördern.
Der Name klingt martialisch, aber ist nur eine der gefühlt tausend
privaten Amateureisenbahnen, denen man als Bahnreisender irgendwie
unterworfen ist, ohne eine realistische Alternative.

Man kann sich ein Bild von dieser Firma machen, wenn ich
sage, dass die Verbindung Erfurt - Leipzig (also eine stark
frequentierte, überregionale Verbindung zweier Großstädte) mit einer
Art besserer Straßenbahn, bzw. S-Bahn, bedient wird. Also ein
_einziger_ S-Bahn-Zug. Und zwar auch am Sonntag Nachmittag, wenn die
Hölle los ist. Das Ding ist so klein, dass es auf dem Bahnsteig in
Erfurt HBF verloren wirkt. Es hätte ein halbes Dutzend dieser Bähnchen
hingepasst. Und die hätte es auch gebraucht, das Ding war voll
(wirklich voll!) nachdem nur ein kleiner Teil der Reisenden
eingestiegen war. Der Rest (inkl. mir) mußte dableiben.

Nun... die nächste Abellio-S-Bahn ging 20 Minuten später. Ich weiß
nicht, ob diesmal alle mitgekommen sind, aber ich habe gewisse
Zweifel. Ich war immerhin drin (ein Stehplatz, aber ich konnte nicht
umfallen). Leider nicht direkt nach Leipzig, sondern mit Umsteigen in
Naumburg, in, ihr ahnt es schon, die nächste Abellio-S-Bahn (Stehplatz
ohne Möglichkeit umzufallen) dann bis Leipzig.

Von Leipzig dann wieder der DDR-Zug nach Chemnitz. Ich hätte nie
gedacht, dass ich mich mal freue, da einzusteigen.

Insgesamt vier Stunden plus...

N.

[1] u.A. Point Alpha, ich berichtete hier.
[2] vier Dostos mit insgesamt 4 Toiletten. Funktionsfähig sind zwei
davon. Aber irgendwas ist ja immer, und ich musste gottseidank nicht.
--
Hallo, ich bin ein Signatur-Virus.
Bitte löschen sie mich, um meine Ausbreitung zu verhindern!

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Carlo XYZ
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: ABC
Date: Tue, 14 May 2024 07:58 UTC
References: 1
Path: i2pn2.org!i2pn.org!eternal-september.org!feeder3.eternal-september.org!news.eternal-september.org!.POSTED!not-for-mail
From: carlo...@invalid.invalid (Carlo XYZ)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Tue, 14 May 2024 09:58:55 +0200
Organization: ABC
Lines: 23
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References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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Nico Hoffmann schrieb am 13.05.24 um 20:48:

> Also hier der Bericht, eingekürzt auf den datu-relevanten Teil.
> Trotzdem etwas länger. Mich hat es auch Zeit gekostet (siehe unten),
> warum sollte ich's euch leichter machen?

> Insgesamt vier Stunden plus...

Innerhalb kurzer Zeit die zweite Gelegenheit, die damaligen
Diskussionen Revue passieren zu lassen (selbstbestimmte und
weitgehend staatsfreie Möglichkeiten zur Gestaltung seines
eigenen Lebensendes). Aber die Toten soll man ruhen lassen.

Stattdessen: was reitet einen, ausgerechnet am Brückentag-WE
mit fortbewegungstechnisch äußerst fragwürdigen Hilfsmitteln
(Klapprad, Bahn) eine Reise von (wenn ich das richtig sehe)
ca. 800 km zu unternehmen? Und dann auch noch alleine?

OK, dass Bahn plus Rad auf längere Strecken fast zwingend
ein Klapprad erfordert, ist leider nicht hinwegzuleugnen.
Aber 400 km fahren, nur um mit dem Kumpel einen Kaffee
zu trinken? Wäre da nicht ein Mietwagen günstiger, gerne
auch elektrisch, um Haber und Habeck glücklich zu machen?

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Ulf_Kutzner
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
Date: Tue, 14 May 2024 17:32 UTC
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Date: Tue, 14 May 2024 17:32:45 +0000
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Ulf.Kutz...@web.de (Ulf_Kutzner)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
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Nico Hoffmann wrote:

> Also hier der Bericht, eingekürzt auf den datu-relevanten Teil.
> Trotzdem etwas länger. Mich hat es auch Zeit gekostet (siehe unten),
> warum sollte ich's euch leichter machen?

> Das überlange Wochenende lud zu einer kl. Reise ein. Am Freitag früh
> mit dem Faltrad in den Zug und dann nach Fulda. Samstag nachmittags,
> also nach Besichtigung der Sehenswürdigkeiten[1] weiter bis
> Langenselbold (genau, das ist kurz vor FFM) um mit einem alten Freund
> zu dinieren. Sonntags wieder zurück. Klingt einfach.

> Für Freitag ergab sich die Möglichkeit, eine günstige Fahrkarte für
> den ICE zu erwerben und um kurz vor 11 in Fulda zu sein, das passte
> sehr gut, d.h. ICE ab Leipzig. Chemnitz ist nach Leipzig mit Zügen der
> MRB angebunden, also notdürftig aufgehübschte DDR-Reisezugwagen.
> Unklimatisiert und nicht barrierefrei, d.h., was auch mich als
> Faltrad-tragenden Reisenden betrifft, steile, enge Einstiege. Aber
> immerhin, das Zeug rollt. Sonst alles schick, ruhiger Fensterplatz im
> ICE, halbwegs pünktlich, was will man mehr. Ebenso der 'zweite Teil'
> am Samstag, FD - Langenselbold.

> Die Planung für die Rückreise am Sonntag ergab eine
> 'Nahverkehrs'verbindung ab Hanau. Dort hält der Zug FFM - Bamberg
> (über Lohr, Würzburg, Schweinfurt).

Sonntags sollte man den nehmen, der nicht über Würzburg
fährt, genauer einen der beiden.

> Von Bamberg gibt es eine
> Verbindung nach Hof, und von da geht es ja geradewegs nach
> Chemnitz... Die Anschlüsse passen überraschend gut, und so ist diese
> Verbindung insgesamt nur 1 oder 1,5 Stunden langsamer als der ICE. Der
> ist mir die 120 EUR für die ICE-Fahrkarte dann nicht wert.

> Ich entschließe mich, in HU die 10-Uhr-Verbindung zu nehmen. Die
> Bahn-Webseite erwartet eine niedrige Auslastung, und falls was
> schiefgeht, nehme ich den nächsten, den übernächsten Zug.

> Anfangs ist tatsächlich fast[2] alles schick. 'Niedrige Auslastung'
> heißt zwar 'fast vollbesetzt', aber bald habe ich einen ruhigen
> Sitzplatz am Fenster, usw. Bis Schweinfurt.

> Der Zug beschleunigt aus dem HBF Schweinfurt heraus, bremst dann
> abrupt ab und bleibt stehen. Lautsprecherdurchsage: Es hätte einen
> "Personenunfall" gegeben, wir könnten nicht weiter, alles weitere sei
> im Moment nicht zu sagen und bitte abzuwarten. Nach und nach treffen
> Polizei, Feuerwehr, Sanka, Notarzt und ein Krisenverantwortungsträger
> der Bahn, ohne den offenbar gar nichts geht, ein (und der
> Staatsanwalt, iirc). Vom Fensterplatz aus schön zu beobachten. Der
> Zugbegleiter hält uns auf dem Laufenden. Die Strecke, also beide
> Gleise, ist dicht und wird es für die nächsten Stunden auch bleiben.
> Irgendwann werden wir 'evakuiert', d.h. die Feuerwehr hat mit
> Holzbohlen einen Steig zur nächsten Straße improvisiert. Bis hier
> läuft es professionell, da gibt es nichts zu meckern.

> Man kann mit Bussen (oder mit dem Rad) zurück nach Schweinfurt HBF
> fahren. Ich frage, ob es ab der nächsten Station, Haßfurt
> (Fahrradentfernung!), weiterginge, aber der DB-Mensch schüttelt den
> Kopf. Da wäre jetzt kein Personal und käme auch keins hin, denn die
> Strecke ist ja zu.

Da hätten im Zweifel Züge von Bamberg gewendet...

> Die DB rät uns nach Nürnberg zu fahren und von da
> weiter nach Bamberg. In bezug auf Bamberg richtig, aber ich muß ja
> noch weiter, ganz woanders hin und knoble mir eine Route von
> Schweinfurt über Erfurt und Leipzig aus.

> Inzwischen ist es nach 14:00 Uhr, normalerweise wäre ich schon bald in
> Hof...

> Der Zug ab Schweinfurt kommt aus Würzburg. Ein Dreierpack 612er, also
> Dieseltriebwagen mit Neige-Schlinger-Holper-Rütteltechnik. Als er in
> Schweinfurt ankommt ist er schon voll, und ein großer Teil meiner
> evakuierten Mitreisenden hatte offenbar die gleiche Idee wie ich...
> Der Zugchef wirft die Radfahrer raus, aber das ist ein Tropfen auf den
> heißen Stein. Mit dem zusammengeklappten Faltrad darf ich mit. Also
> Stehplatz im Gedränge (zwei Stunden bis Erfurt).

> In Erfurt soll es Richtung Leipzig weitergehen. Wir spielen erst
> einmal Bahnsteigunterführungslaufen und zurück, d.h. der Lautsprecher
> ändert die Gleisnummer und macht das ein paar Minuten später wieder
> rückgängig.

> Es fällt der Abellio GmbH die Ehre zu, die Reisenden zu befördern.
> Der Name klingt martialisch, aber ist nur eine der gefühlt tausend
> privaten Amateureisenbahnen, denen man als Bahnreisender irgendwie
> unterworfen ist, ohne eine realistische Alternative.

> Man kann sich ein Bild von dieser Firma machen, wenn ich
> sage, dass die Verbindung Erfurt - Leipzig (also eine stark
> frequentierte, überregionale Verbindung zweier Großstädte) mit einer
> Art besserer Straßenbahn, bzw. S-Bahn, bedient wird. Also ein
> _einziger_ S-Bahn-Zug. Und zwar auch am Sonntag Nachmittag, wenn die
> Hölle los ist. Das Ding ist so klein, dass es auf dem Bahnsteig in
> Erfurt HBF verloren wirkt. Es hätte ein halbes Dutzend dieser Bähnchen
> hingepasst. Und die hätte es auch gebraucht, das Ding war voll
> (wirklich voll!) nachdem nur ein kleiner Teil der Reisenden
> eingestiegen war. Der Rest (inkl. mir) mußte dableiben.

> Nun... die nächste Abellio-S-Bahn ging 20 Minuten später. Ich weiß
> nicht, ob diesmal alle mitgekommen sind, aber ich habe gewisse
> Zweifel. Ich war immerhin drin (ein Stehplatz, aber ich konnte nicht
> umfallen). Leider nicht direkt nach Leipzig, sondern mit Umsteigen in
> Naumburg, in, ihr ahnt es schon, die nächste Abellio-S-Bahn (Stehplatz
> ohne Möglichkeit umzufallen) dann bis Leipzig.

> Von Leipzig dann wieder der DDR-Zug nach Chemnitz. Ich hätte nie
> gedacht, dass ich mich mal freue, da einzusteigen.

> Insgesamt vier Stunden plus...

> N.

> [2] vier Dostos mit insgesamt 4 Toiletten. Funktionsfähig sind zwei
> davon. Aber irgendwas ist ja immer, und ich musste gottseidank nicht.

Ich hatte drei Toiletten auf drei notdürftig aufgehuebschte
DR-Dostos und fand eine davon funktionsfähig. Waren auch nur
beinahe zwei Stunden Fahrt. Halbautonome Rollos im Oberdeck,
die sich ihre Position selbst suchten.

Dann ein moderner Twindexx-ET der DB, in dem um 11h34
der Anschluss 10h05 nach Ulm nicht nur angezeigt,
sondern auch angesagt wurde.

Der ET vorher hatte drei Einstoecker statt vier Dostos.

Und zu guter Letzt fuhr der Regionalbus am
Busbahnhoefl gegenüber, also wo kein Haltestellenmast
steht. Am angekommenen Bus der Gegenrichtung fuhr
der Meister freihändig vorbei, dieweil er sein
Smartfoen wischen musste.

Gruß, ULF

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Nico Hoffmann
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: Thermisches Gleichgewicht A.G.
Date: Tue, 14 May 2024 18:59 UTC
References: 1 2
Path: i2pn2.org!i2pn.org!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail
From: oxens...@gmx.de (Nico Hoffmann)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: 14 May 2024 18:59:44 GMT
Organization: Thermisches Gleichgewicht A.G.
Lines: 74
Message-ID: <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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Carlo XYZ schreibt:

> Nico Hoffmann schrieb am 13.05.24 um 20:48:
>
>> Also hier der Bericht, eingekürzt auf den datu-relevanten Teil.
>> Trotzdem etwas länger. Mich hat es auch Zeit gekostet (siehe unten),
>> warum sollte ich's euch leichter machen?
>
>> Insgesamt vier Stunden plus...
>
> Innerhalb kurzer Zeit die zweite Gelegenheit, die damaligen
> Diskussionen Revue passieren zu lassen (selbstbestimmte und
> weitgehend staatsfreie Möglichkeiten zur Gestaltung seines
> eigenen Lebensendes). Aber die Toten soll man ruhen lassen.

Ja. Derjenige wäre auch andernorts und zu anderer Zeit eine
Reinkarnationsstufe weitergekommen. Aber ich will nicht zynisch
werden. Ein Mitreisenden hat es so ausgedrückt: "Ein bisschen
Bestrafung der übrigen Welt ist mit dabei."

> Stattdessen: was reitet einen, ausgerechnet am Brückentag-WE
> mit fortbewegungstechnisch äußerst fragwürdigen Hilfsmitteln
> (Klapprad, Bahn) eine Reise von (wenn ich das richtig sehe)
> ca. 800 km zu unternehmen? Und dann auch noch alleine?

Ein Faltrad ist kein "fortbewegungstechnisch äußerst fragwürdiges
Hilfsmittel", sondern im Gegenteil eine geniale Ergänzung zu anderen
Verkehrsmitteln (Bahn, Auto, ...). Der größte Fehler, den ich beim
Falter gemacht habe, war, dass ich mir nicht schon viel früher einen
besorgt habe.

Bei der Bahn gebe ich dir in gewissen Fällen recht.

> OK, dass Bahn plus Rad auf längere Strecken fast zwingend
> ein Klapprad erfordert, ist leider nicht hinwegzuleugnen.

Nicht nur auf längeren Strecken...

> Aber 400 km fahren, nur um mit dem Kumpel einen Kaffee
> zu trinken?

Nanana, nicht Fulda mit Dom, Michaelskirche, Altstadt, Schloß
Fasanerie, Feuerwehrmuseum, und Hünfeld mit Point Alpha und dem
Zuse-Museum unterschlagen! Und da bietet es sich natürlich an, das mit
Langenselbold zu kombinieren, um jemanden nach vielen Jahren in
persona wiederzusehen. Das Stündchen mehr macht das Kraut dann auch
nicht mehr fett.
Ach ja, Gelnhausen auch noch ein wenig. Ich hatte Zeit und bin eine
Station früher aus dem Zug...

Wie oben geschrieben, "eingekürzt auf den datu-relevanten Teil".

> Wäre da nicht ein Mietwagen günstiger, gerne
> auch elektrisch, um Haber und Habeck glücklich zu machen?

Die Idee, in Schweinfurt einen Mietwagen zu nehmen, wäre einen Versuch
wert gewesen. Habe ich im Trubel aber nicht dran gedacht.

Vermutlich wäre es am besten gewesen, die Warnung der DB in den Wind
zu schlagen und nach Haßfurt zu fahren und von da aus wie geplant
weiter - im Nachhinein ist man halt immer schlauer.

N., den Habeck soll jemand anderes glücklich machen.
--
Beginn Gewürzgurke
Dies ist keine Signatur, sondern eine Gewürzgurke. Solle dein Newsreader hier
keine Gewürzgurke darstellen, ist er fehlerhaft.
Ende Gewürzgurke

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Torsten Mueller
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Date: Wed, 15 May 2024 04:30 UTC
References: 1 2 3
Path: i2pn2.org!i2pn.org!weretis.net!feeder8.news.weretis.net!news.mb-net.net!open-news-network.org!.POSTED!not-for-mail
From: muelle...@runbox.com (Torsten Mueller)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 06:30:46 +0200
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
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<slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> schrieb:

>> OK, dass Bahn plus Rad auf längere Strecken fast zwingend ein
>> Klapprad erfordert, ist leider nicht hinwegzuleugnen.
>
> Nicht nur auf längeren Strecken...

Fahrrad im Zug ist immer scheiße. Selbst dann, wenn Stellplatz und
Sitzplatz im gleichen Waggon sind (das kann ja bis zu drei Waggons
unterschiedlich sein). Die Türen sind eng, das Gedränge groß,
diejenigen, die tatsächlich bekloppt viele, große und sauschwere Gepäcke
haben, wollen immer zuerst raus und blockieren die Tür und Umsteigen
über etliche Bahnsteige, Treppe runter, Treppe hoch ist noch ein ganz
anderes Thema. Man denke noch an den TGV, wo zumindest einige
Ausführungen nur eine einzige schmale Tür pro Waggon haben, nicht zwei.
Und dennoch kommt man auf die Idee ...

T.M.

P.S.: Bei der Reichsbahn gab es in vielen Zügen einen Waggon, vierachsig
und grün wie alle anderen, aber drinnen war nichts außer einem
Dielenfußboden. Dieser Waggon hatte in der Mitte beider Außenseiten eine
breite, geteilte Schiebetür. Da drin hätten problemlos 50 unangemeldete
Fahrräder Platz gehabt, zusätzlich zu drei Waschmaschinen und vier
Kinderwägen.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Nico Hoffmann
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: Thermisches Gleichgewicht A.G.
Date: Wed, 15 May 2024 04:53 UTC
References: 1 2 3 4
Path: i2pn2.org!i2pn.org!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail
From: oxens...@gmx.de (Nico Hoffmann)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: 15 May 2024 04:53:41 GMT
Organization: Thermisches Gleichgewicht A.G.
Lines: 45
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References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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Torsten Mueller schreibt:

> Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> schrieb:
>
>>> OK, dass Bahn plus Rad auf längere Strecken fast zwingend ein
>>> Klapprad erfordert, ist leider nicht hinwegzuleugnen.
>>
>> Nicht nur auf längeren Strecken...
>
> Fahrrad im Zug ist immer scheiße. Selbst dann, wenn Stellplatz und
> Sitzplatz im gleichen Waggon sind (das kann ja bis zu drei Waggons
> unterschiedlich sein). Die Türen sind eng, das Gedränge groß,
> diejenigen, die tatsächlich bekloppt viele, große und sauschwere Gepäcke
> haben, wollen immer zuerst raus und blockieren die Tür und Umsteigen
> über etliche Bahnsteige, Treppe runter, Treppe hoch ist noch ein ganz
> anderes Thema. Man denke noch an den TGV, wo zumindest einige
> Ausführungen nur eine einzige schmale Tür pro Waggon haben, nicht zwei.
> Und dennoch kommt man auf die Idee ...

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:

https://lewonze.de/bilder/2024/dahon-dosto.jpg

Und das Dahon ist noch verleichsweise sperrig.

Es ist natürlich ein zusätzliches Gepäckstück, das man in den Zug und
wieder heraus schaffen muss, das stimmt schon.

> P.S.: Bei der Reichsbahn gab es in vielen Zügen einen Waggon, vierachsig
> und grün wie alle anderen, aber drinnen war nichts außer einem
> Dielenfußboden. Dieser Waggon hatte in der Mitte beider Außenseiten eine
> breite, geteilte Schiebetür. Da drin hätten problemlos 50 unangemeldete
> Fahrräder Platz gehabt, zusätzlich zu drei Waschmaschinen und vier
> Kinderwägen.

Im DB-Fernverkehr gibt es entweder gar keine
Fahrradmitnahmemöglichkeit oder nur nach Anmeldung/Buchung. Ein klein
gemachtes Faltrad gilt nicht mehr als Fahrrad, sondern als Gepäck. Das
ist der wesentliche Unterschied. Meines passt übrigens problemlos in
die Gepäckablage im ICE-Großraumabteil.

N.
--
Allmächd!

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Torsten Mueller
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Date: Wed, 15 May 2024 05:19 UTC
References: 1 2 3 4 5
Path: i2pn2.org!i2pn.org!usenet.goja.nl.eu.org!3.eu.feeder.erje.net!feeder.erje.net!news.mb-net.net!open-news-network.org!.POSTED!not-for-mail
From: muelle...@runbox.com (Torsten Mueller)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 07:19:31 +0200
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Message-ID: <yqt4jazfy8s.fsf@runbox.com>
References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> schrieb:

> Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte:
>
> https://lewonze.de/bilder/2024/dahon-dosto.jpg

Ich bin nicht einer, der sein Fahrrad wunder wie vollpackt. Da gibt's
ganz andere Experten. Aber für zweieinhalb Wochen Urlaub haste
notwendigerweise noch zwei schwere Seitentaschen dabei. Du brauchst dann
am besten acht Arme. Und, nein, auf sowas wie die Taschen per
Dienstleister vorauszusenden und dann rückzu noch einmal, lasse ich mich
nicht ein.

(Und Urlaub, wo Du jeden Tag ich sach ma 80 oder auch mal 100 km machen
willst, auf einem Klappfahrrad ist auch noch so eine Sache ...)

T.M.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Ulf_Kutzner
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
Date: Wed, 15 May 2024 06:10 UTC
References: 1 2 3 4
Path: i2pn2.org!.POSTED!not-for-mail
From: Ulf.Kutz...@web.de (Ulf_Kutzner)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 06:10:07 +0000
Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
Message-ID: <9b34a1e6d66e1a127077e156fc19f377@pi-dach.dorfdsl.de>
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Torsten Mueller wrote:

> Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> schrieb:

>>> OK, dass Bahn plus Rad auf längere Strecken fast zwingend ein
>>> Klapprad erfordert, ist leider nicht hinwegzuleugnen.
>>
>> Nicht nur auf längeren Strecken...

> Fahrrad im Zug ist immer scheiße. Selbst dann, wenn Stellplatz und
> Sitzplatz im gleichen Waggon sind (das kann ja bis zu drei Waggons
> unterschiedlich sein). Die Türen sind eng, das Gedränge groß,
> diejenigen, die tatsächlich bekloppt viele, große und sauschwere Gepäcke
> haben, wollen immer zuerst raus und blockieren die Tür und Umsteigen
> über etliche Bahnsteige, Treppe runter, Treppe hoch ist noch ein ganz
> anderes Thema. Man denke noch an den TGV, wo zumindest einige
> Ausführungen nur eine einzige schmale Tür pro Waggon haben, nicht zwei.
> Und dennoch kommt man auf die Idee ...

> T.M.

> P.S.: Bei der Reichsbahn gab es in vielen Zügen einen Waggon, vierachsig
> und grün wie alle anderen, aber drinnen war nichts außer einem
> Dielenfußboden. Dieser Waggon hatte in der Mitte beider Außenseiten eine
> breite, geteilte Schiebetür. Da drin hätten problemlos 50 unangemeldete
> Fahrräder Platz gehabt, zusätzlich zu drei Waschmaschinen und vier
> Kinderwägen.

Tür war deutlich über Bahnsteighöhe.
Hauptsache, Du zahlst den Ladeschaffner.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Carlo XYZ
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: ABC
Date: Wed, 15 May 2024 06:45 UTC
References: 1 2 3
Path: i2pn2.org!i2pn.org!eternal-september.org!feeder3.eternal-september.org!news.eternal-september.org!.POSTED!not-for-mail
From: carlo...@invalid.invalid (Carlo XYZ)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 08:45:50 +0200
Organization: ABC
Lines: 21
Message-ID: <v21ln0$nn64$1@dont-email.me>
References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de>
<v1v5k0$26vc$1@dont-email.me> <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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In-Reply-To: <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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Nico Hoffmann schrieb am 14.05.24 um 20:59:

> Ein Faltrad ist kein "fortbewegungstechnisch äußerst fragwürdiges
> Hilfsmittel", sondern im Gegenteil eine geniale Ergänzung zu anderen
> Verkehrsmitteln (Bahn, Auto, ...). Der größte Fehler, den ich beim
> Falter gemacht habe, war, dass ich mir nicht schon viel früher einen
> besorgt habe.

Ich nenne ein Brompton und ein Tern Node (24 Zoll) mein eigen.
Das Brompton ist genial, aber nur für Kurzstrecken auf Asphalt
z.B. mit der Aktentasche "unterm Arm". Das Tern ist ganz gut
für Strecken und Gelände, nur nicht so platzsparend faltbar.
Und Gepäck ist auch limitiert. Ergänzung zu Bahn und Auto? Ja.
Längere Touren? Man sollte wohl schon über ein wenig Asketentum
verfügen - und unter 24 Zoll täte ich persönlich es nicht mehr.

> Nicht nur auf längeren Strecken...

Depends. Ich dachte an die Rhein-Neckar-S-Bahn, da saß ich
sommers schon in richtig vollgepackten Waggons (normalgroße
28''-Fahrräder, so ca. 20 oder mehr Stück auf einem Haufen).

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Hermann Riemann
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Date: Wed, 15 May 2024 07:31 UTC
References: 1 2 3 4 5
Path: i2pn2.org!i2pn.org!weretis.net!feeder8.news.weretis.net!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail
From: nospam...@hermann-riemann.de (Hermann Riemann)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 09:31:27 +0200
Lines: 50
Message-ID: <laj6mgFp0s4U1@mid.individual.net>
References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de>
<v1v5k0$26vc$1@dont-email.me> <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
<yqtjzjv3de1.fsf@runbox.com>
<9b34a1e6d66e1a127077e156fc19f377@pi-dach.dorfdsl.de>
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In-Reply-To: <9b34a1e6d66e1a127077e156fc19f377@pi-dach.dorfdsl.de>
Content-Language: de-DE
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Am 15.05.24 um 08:10 schrieb Ulf_Kutzner:
> Torsten Mueller wrote:
>
>> Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> schrieb:
>
>>>> OK, dass Bahn plus Rad auf längere Strecken fast zwingend ein
>>>> Klapprad erfordert, ist leider nicht hinwegzuleugnen.
>>>
>>> Nicht nur auf längeren Strecken...
>
>> Fahrrad im Zug ist immer scheiße. Selbst dann, wenn Stellplatz und
>> Sitzplatz im gleichen Waggon sind (das kann ja bis zu drei Waggons
>> unterschiedlich sein). Die Türen sind eng, das Gedränge groß,
>> diejenigen, die tatsächlich bekloppt viele, große und sauschwere Gepäcke
>> haben, wollen immer zuerst raus und blockieren die Tür und Umsteigen
>> über etliche Bahnsteige, Treppe runter, Treppe hoch ist noch ein ganz
>> anderes Thema. Man denke noch an den TGV, wo zumindest einige
>> Ausführungen nur eine einzige schmale Tür pro Waggon haben, nicht zwei.
>> Und dennoch kommt man auf die Idee ...
>
>> T.M.
>
>> P.S.: Bei der Reichsbahn gab es in vielen Zügen einen Waggon, vierachsig
>> und grün wie alle anderen, aber drinnen war nichts außer einem
>> Dielenfußboden. Dieser Waggon hatte in der Mitte beider Außenseiten eine
>> breite, geteilte Schiebetür. Da drin hätten problemlos 50 unangemeldete
>> Fahrräder Platz gehabt, zusätzlich zu drei Waschmaschinen und vier
>> Kinderwägen.
>
> Tür war deutlich über Bahnsteighöhe.

Behinderte wurden in der D später berücksichtigt.
In München wird die Einsteigeseite beim Bus
beim halten abgesenkt.

> Hauptsache, Du zahlst den Ladeschaffner.

In der ehemaligen DDR war nicht alles schlechter.

Ein Problem war und ist BRD war Autoland unter Herrschaft
u.a. von Autokonzernen.

Hermann
der in der BRD gerne das Ampelmännchen hätte,
aber sich wundert warum fast die Hälfte
der "DDR" 35 Jahre nach der Wende
für Diktatur aus Moskau ist.

--
<http://www.hermann-riemann.de>

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Carlo XYZ
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: ABC
Date: Wed, 15 May 2024 07:44 UTC
References: 1 2 3 4 5 6
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From: carlo...@invalid.invalid (Carlo XYZ)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 09:44:12 +0200
Organization: ABC
Lines: 11
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References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de>
<v1v5k0$26vc$1@dont-email.me> <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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Hermann Riemann schrieb am 15.05.24 um 09:31:

>    der in der BRD gerne das Ampelmännchen hätte,
>    aber sich wundert warum fast die Hälfte
>    der "DDR" 35 Jahre nach der Wende
>    für Diktatur aus Moskau ist.

Jungejunge, das nenne ich mal Alternativen bzw. Assoziationen.

Ich hingegen wundere mich, dass du ein Posting absetzt,
in dem die Zeichenkette 50 75 74 69 6E nicht vorkommt.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Torsten Mueller
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Date: Wed, 15 May 2024 07:50 UTC
References: 1 2 3 4 5
Path: i2pn2.org!i2pn.org!news.swapon.de!news.mb-net.net!open-news-network.org!.POSTED!not-for-mail
From: muelle...@runbox.com (Torsten Mueller)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 09:50:33 +0200
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Message-ID: <yqtzfsrecom.fsf@runbox.com>
References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de>
<v1v5k0$26vc$1@dont-email.me>
<slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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<9b34a1e6d66e1a127077e156fc19f377@pi-dach.dorfdsl.de>
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Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> schrieb:

>> P.S.: Bei der Reichsbahn gab es in vielen Zügen einen Waggon,
>> vierachsig und grün wie alle anderen, aber drinnen war nichts außer
>> einem Dielenfußboden. Dieser Waggon hatte in der Mitte beider
>> Außenseiten eine breite, geteilte Schiebetür. Da drin hätten
>> problemlos 50 unangemeldete Fahrräder Platz gehabt, zusätzlich zu
>> drei Waschmaschinen und vier Kinderwägen.
>
> Tür war deutlich über Bahnsteighöhe.

Genauso wie bei allen anderen Türen des Zuges. An "barrierefrei" hat
damals noch niemand gedacht. Was dort nicht da war, waren die bei
normalen Türen vorhandenen Treppenstufen. Aber diese Türen waren breit
und zu zweit (einer oben einer unten) hinreichend komfortabel.

Ich bin oft stehend in diesem Waggon gefahren, weil Sonntag Abend
Leipzig-Erfurt der Platz in den übrigen Wagen aufgrund des hohen
Aufkommens von Lehrlingen, Studenten, Soldaten und Offizierschülern
(Suhl) arg begrenzt war, insbesondere wenn viele von diesen bereits
den vorherigen Zug verpaßt hatten. (zehn Jahre ab 1984)

T.M.

P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Henning Sponbiel
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: NO, IT AS IN A GROON!
Date: Wed, 15 May 2024 11:35 UTC
References: 1 2 3 4 5 6
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From: sponb...@gmx.net (Henning Sponbiel)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 13:35:19 +0200
Organization: NO, IT AS IN A GROON!
Lines: 13
Message-ID: <lajn74FrdbiU1@mid.individual.net>
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<v1v5k0$26vc$1@dont-email.me> <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
<yqtjzjv3de1.fsf@runbox.com>
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On Wed, 15 May 2024 09:50:33 +0200, Torsten Mueller wrote:

>P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
>solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
>muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
>hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.

Diejenigen, die derartige Waggons bestellen.

Das war jetzt einfach.

Henning

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Hartmut Ott
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Date: Wed, 15 May 2024 12:16 UTC
References: 1 2 3 4 5 6
Path: i2pn2.org!i2pn.org!news.swapon.de!fu-berlin.de!uni-berlin.de!individual.net!not-for-mail
From: hot...@arcor.de (Hartmut Ott)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 14:16:05 +0200
Lines: 20
Message-ID: <lajnc5FrbiaU1@mid.individual.net>
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<v1v5k0$26vc$1@dont-email.me> <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
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In-Reply-To: <yqtzfsrecom.fsf@runbox.com>
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Hej,

Am 15.05.24 um 09:50 schrieb Torsten Mueller:

> P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
> solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
> muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
> hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.

Ersetze Siemens Mobility und Bombardier durch "Die Besteller".

--
--
mfg
Hartmut Ott
--

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Torsten Mueller
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Date: Wed, 15 May 2024 12:47 UTC
References: 1 2 3 4 5 6 7
Path: i2pn2.org!i2pn.org!news.swapon.de!news.mb-net.net!open-news-network.org!.POSTED!not-for-mail
From: muelle...@runbox.com (Torsten Mueller)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 14:47:06 +0200
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Message-ID: <yqt7cfvdyyd.fsf@runbox.com>
References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de>
<v1v5k0$26vc$1@dont-email.me>
<slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de>
<yqtjzjv3de1.fsf@runbox.com>
<9b34a1e6d66e1a127077e156fc19f377@pi-dach.dorfdsl.de>
<yqtzfsrecom.fsf@runbox.com> <lajnc5FrbiaU1@mid.individual.net>
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Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb:

>> P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
>> solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
>> muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
>> hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.
>
> Ersetze Siemens Mobility und Bombardier durch "Die Besteller".

Ihr zwei Herzchen seid natürlich absichtlich nicht in der Lage, die
Frage mit "DB" inklusive verstehend zu lesen.

T.M.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Marc Haber
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: private site, see http://www.zugschlus.de/ for details
Date: Wed, 15 May 2024 13:48 UTC
References: 1 2 3 4 5 6 7 8
Path: i2pn2.org!i2pn.org!weretis.net!feeder8.news.weretis.net!news1.tnib.de!feed.news.tnib.de!news.tnib.de!.POSTED.torres.zugschlus.de!not-for-mail
From: mh+usene...@zugschl.us (Marc Haber)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 15:48:19 +0200
Organization: private site, see http://www.zugschlus.de/ for details
Message-ID: <v22ef3$8bve$1@news1.tnib.de>
References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de> <v1v5k0$26vc$1@dont-email.me> <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de> <yqtjzjv3de1.fsf@runbox.com> <9b34a1e6d66e1a127077e156fc19f377@pi-dach.dorfdsl.de> <yqtzfsrecom.fsf@runbox.com> <lajnc5FrbiaU1@mid.individual.net> <yqt7cfvdyyd.fsf@runbox.com>
MIME-Version: 1.0
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Content-Transfer-Encoding: 8bit
Injection-Date: Wed, 15 May 2024 13:48:19 -0000 (UTC)
Injection-Info: news1.tnib.de; posting-host="torres.zugschlus.de:81.169.166.32";
logging-data="274414"; mail-complaints-to="abuse@tnib.de"
X-Newsreader: Forte Agent 6.00/32.1186
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Torsten Mueller <muellerto@runbox.com> wrote:
>Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb:
>
>>> P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
>>> solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
>>> muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
>>> hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.
>>
>> Ersetze Siemens Mobility und Bombardier durch "Die Besteller".
>
>Ihr zwei Herzchen seid natürlich absichtlich nicht in der Lage, die
>Frage mit "DB" inklusive verstehend zu lesen.

Es ist halt eine Abwägung, ob man es für sinnvoll hält, 350 Tage im
Jahr weniger Kapazität zu haben um an 15 Tagen im Jahr genug Platz für
Fahrräder zu haben oder ob man lieber 365 Tage im Jahr 20 Plätze mehr
im Zug hat.

Vor allen Dingen weil man die 20 Plätze an den 15 Fahrradtagen im Jahr
genau so gut verkauft bekommt.

Irgendwen vergrätzt man immer.

Grüße
Marc
--
----------------------------------------------------------------------------
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Rhein-Neckar, DE | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 6224 1600402

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Ulf_Kutzner
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
Date: Wed, 15 May 2024 15:20 UTC
References: 1 2 3 4 5 6
Date: Wed, 15 May 2024 15:20:06 +0000
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Ulf.Kutz...@web.de (Ulf_Kutzner)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
X-Rslight-Site: $2y$10$RdWZ3UmYlJJZyTRKKrRqquD3ejlftKoWkxz/bEud4K9CIMqHHaugK
X-Rslight-Posting-User: 11c6d5f52b42ea459b9121c3b0d5d9487b2073a7
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Content-Transfer-Encoding: 8bit
User-Agent: Rocksolid Light
References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de> <v1v5k0$26vc$1@dont-email.me> <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de> <yqtjzjv3de1.fsf@runbox.com> <9b34a1e6d66e1a127077e156fc19f377@pi-dach.dorfdsl.de> <yqtzfsrecom.fsf@runbox.com>
Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
Message-ID: <5c216e292ed1d5b67445d1a528b42a78@pi-dach.dorfdsl.de>
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Torsten Mueller wrote:

> Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> schrieb:

>>> P.S.: Bei der Reichsbahn gab es in vielen Zügen einen Waggon,
>>> vierachsig und grün wie alle anderen, aber drinnen war nichts außer
>>> einem Dielenfußboden. Dieser Waggon hatte in der Mitte beider
>>> Außenseiten eine breite, geteilte Schiebetür. Da drin hätten
>>> problemlos 50 unangemeldete Fahrräder Platz gehabt, zusätzlich zu
>>> drei Waschmaschinen und vier Kinderwägen.
>>
>> Tür war deutlich über Bahnsteighöhe.

> Genauso wie bei allen anderen Türen des Zuges. An "barrierefrei" hat
> damals noch niemand gedacht. Was dort nicht da war, waren die bei
> normalen Türen vorhandenen Treppenstufen. Aber diese Türen waren breit
> und zu zweit (einer oben einer unten) hinreichend komfortabel.

> Ich bin oft stehend in diesem Waggon gefahren, weil Sonntag Abend
> Leipzig-Erfurt der Platz in den übrigen Wagen aufgrund des hohen
> Aufkommens von Lehrlingen, Studenten, Soldaten und Offizierschülern
> (Suhl) arg begrenzt war, insbesondere wenn viele von diesen bereits
> den vorherigen Zug verpaßt hatten. (zehn Jahre ab 1984)

> T.M.

> P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
> solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
> muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
> hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.

Mehrzweckraeume in Fahrzeugmitte zwischen den Türen,
wobei da auch Fahrgastierende stehen können.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Ulf_Kutzner
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
Date: Wed, 15 May 2024 15:27 UTC
References: 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Date: Wed, 15 May 2024 15:27:39 +0000
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Ulf.Kutz...@web.de (Ulf_Kutzner)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
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Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
Message-ID: <bb3fe95a910924aef3d786c2360152b1@pi-dach.dorfdsl.de>
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Marc Haber wrote:

> Torsten Mueller <muellerto@runbox.com> wrote:
>>Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb:
>>
>>>> P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
>>>> solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
>>>> muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die
Gier
>>>> hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.
>>>
>>> Ersetze Siemens Mobility und Bombardier durch "Die Besteller".
>>
>>Ihr zwei Herzchen seid natürlich absichtlich nicht in der Lage, die
>>Frage mit "DB" inklusive verstehend zu lesen.

> Es ist halt eine Abwägung, ob man es für sinnvoll hält, 350 Tage im
> Jahr weniger Kapazität zu haben um an 15 Tagen im Jahr genug Platz für
> Fahrräder zu haben oder ob man lieber 365 Tage im Jahr 20 Plätze mehr
> im Zug hat.

> Vor allen Dingen weil man die 20 Plätze an den 15 Fahrradtagen im Jahr
> genau so gut verkauft bekommt.

> Irgendwen vergrätzt man immer.

Jein, denn die Spitzen von
Ausbildungs-, Berufs- und
Ausflugsverkehr addieren
sich selten.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Ulf_Kutzner
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
Date: Wed, 15 May 2024 15:23 UTC
References: 1 2 3 4 5 6 7
Path: i2pn2.org!.POSTED!not-for-mail
From: Ulf.Kutz...@web.de (Ulf_Kutzner)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 15:23:53 +0000
Organization: DorfDSL, send complaints to mm+rslight@dorfdsl.de
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Sponbiel wrote:

> On Wed, 15 May 2024 09:50:33 +0200, Torsten Mueller wrote:

>>P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
>>solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
>>muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
>>hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.

> Diejenigen, die derartige Waggons bestellen.

> Das war jetzt einfach.

So simpel, dass sogar Du es verstehst,
ist es eben nicht.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Torsten Mueller
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Date: Wed, 15 May 2024 16:17 UTC
References: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
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From: muelle...@runbox.com (Torsten Mueller)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 18:17:17 +0200
Organization: MB-NET.NET for Open-News-Network e.V.
Message-ID: <87zfsroxrm.fsf@runbox.com>
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Ulf_Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> schrieb:

>> Es ist halt eine Abwägung, ob man es für sinnvoll hält, 350 Tage im
>> Jahr weniger Kapazität zu haben um an 15 Tagen im Jahr genug Platz
>> für Fahrräder zu haben oder ob man lieber 365 Tage im Jahr 20 Plätze
>> mehr im Zug hat.
>>
>> Vor allen Dingen weil man die 20 Plätze an den 15 Fahrradtagen im
>> Jahr genau so gut verkauft bekommt.
>
>> Irgendwen vergrätzt man immer.
>
> Jein, denn die Spitzen von Ausbildungs-, Berufs- und Ausflugsverkehr
> addieren sich selten.

Mir kommt vor allem der Gedanke zu kurz, daß eine Grundbedingung für
ordentliche, verläßliche Nutzerzahlen ein nutzerorientiertes,
verläßliches Produkt zu einem vernünftigen, verläßlichen Preis ist.

Diese Dreier-Beziehung der gegenseitigen Verläßlichkeit ist bei der DB
seit ihrer Privatisierung gestört. (Und bei Post-Unternehmen ist es
nicht viel anders.) Und wie gesagt, die zwei Kekse, die man im ICE
neuerdings über vier Stunden verteilt bekommt (und dafür auf seinen
Endhalt verzichten muß), gleichen das bei weitem nicht aus. Die sind
mehr so "ja, wir haben nichts verstanden, wollen das aber durchaus auch
zeigen".

Aktuelle Entwicklungen, vor allem die immer weiter fortschreitende
Nötigung zur Nutzung vorgeschriebener Apps, d.h. der systematische
Abgriff von Daten, sind gar kein gutes Zeichen in Hinsicht auf
gegenseitige Verläßlichkeit.

T.M.

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Frank Möller
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Date: Wed, 15 May 2024 16:17 UTC
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Path: i2pn2.org!i2pn.org!nntp.comgw.net!newsfeed.bofh.team!news.nntp4.net!.POSTED!not-for-mail
From: buttersp...@protonmail.com (Frank Möller)
Newsgroups: de.alt.talk.unmut
Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 18:17:23 +0200
Message-ID: <20240515.181723.598.45@m-id.net.gr.vu>
References: <slrnv44o2t.5o2.oxensepp@haydn.lewonze.de> <v1v5k0$26vc$1@dont-email.me> <slrnv47d4k.5n9.oxensepp@haydn.lewonze.de> <yqtjzjv3de1.fsf@runbox.com> <9b34a1e6d66e1a127077e156fc19f377@pi-dach.dorfdsl.de> <yqtzfsrecom.fsf@runbox.com> <lajnc5FrbiaU1@mid.individual.net> <yqt7cfvdyyd.fsf@runbox.com> <v22ef3$8bve$1@news1.tnib.de>
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Marc Haber:
> Torsten Mueller <muellerto@runbox.com> wrote:
>> Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb:
>>> Am 15.05.24 um 09:50 schrieb Torsten Mueller:

>>>> P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
>>>> solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
>>>> muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
>>>> hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.

>>> Ersetze Siemens Mobility und Bombardier durch "Die Besteller".

>> Ihr zwei Herzchen seid natürlich absichtlich nicht in der Lage, die
>> Frage mit "DB" inklusive verstehend zu lesen.

> Es ist halt eine Abwägung, ob man es für sinnvoll hält, 350 Tage im
> Jahr weniger Kapazität zu haben um an 15 Tagen im Jahr genug Platz für
> Fahrräder zu haben oder ob man lieber 365 Tage im Jahr 20 Plätze mehr
> im Zug hat.

> Vor allen Dingen weil man die 20 Plätze an den 15 Fahrradtagen im Jahr
> genau so gut verkauft bekommt.

Tjaaa, und natürlich muß man so eine "Abwägung" genau auf die aktuell
vorliegende Weise treffen.

Auf keinen Fall darf man es überhaupt mal ausprobieren, was denn wohl
passierte, wenn man generell garantiert 20 Fahrradplätze in jedem ICE
hätte.

Man hätte dann in vollen ICEs ja nicht genug Platz, nä!

Wären dann aber all jene ICEs, die jetzt nicht voll sind (ich persönlich
kenne eigentlich nur solche), die sogar bei weitem nicht voll sind, dann
vielleicht plötzlich viel voller als jetzt resp. würden die dann nicht so
viele Leerplätze wie jetzt durch die Gegend schunkeln und würde die Bahn
_*in Summe*_ dann womöglich mehr Geld verdienen, weil Leute dann eben auch
_*wüßten*_, sie könnten (ziemlich) sicher ein Radl mitnehmen (Leute, die
jetzt erst gar nicht mit der Bahn planen)?

Sollte man das vielleicht mal ausprobieren, noch dazu in einer Zeit, in der
man ständig von "intelligenten Verkehrskonzepten" labert?

Nein, das wäre dann ja eine intelligente Herangehensweise - davon darf man
in Torfkartoffeltoitschländ bestenfalls labern, aber _*machen*_ darf man
das in Torfkartoffeltoitschländ latürnich _*gar nicht*_.

--
"Ja wie schon gesagt, den Deutschen kann man bis 70 arbeiten lassen.
Wenner dann mit seinem Rollator zur Suppenküche rollert, dann
klemmt man ihm ein schwarz-rot-gelbes Fähnchen hin, dann lacht
er wieder und lallt was von Weltmeister und so."
"Robert Rohling" in <4fd60787$0$9519$9b4e6d93@newsspool1.arcor-online.net>

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Nico Hoffmann
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Date: Wed, 15 May 2024 17:19 UTC
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Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: 15 May 2024 17:19:55 GMT
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Marc Haber schreibt:

> Torsten Mueller <muellerto@runbox.com> wrote:
>>Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb:
>>
>>>> P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
>>>> solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
>>>> muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
>>>> hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.
>>>
>>> Ersetze Siemens Mobility und Bombardier durch "Die Besteller".
>>
>>Ihr zwei Herzchen seid natürlich absichtlich nicht in der Lage, die
>>Frage mit "DB" inklusive verstehend zu lesen.
>
> Es ist halt eine Abwägung, ob man es für sinnvoll hält, 350 Tage im
> Jahr weniger Kapazität zu haben um an 15 Tagen im Jahr genug Platz für
> Fahrräder zu haben oder ob man lieber 365 Tage im Jahr 20 Plätze mehr
> im Zug hat.

Eigentlich nur weniger Sitzplätze, nicht weniger Kapazität. Der Zug
wird ja nicht kürzer...
Beim ICE4 geht es ja dann doch.

N.
--
"Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern."
(Thomas de Maizière)

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Nico Hoffmann
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Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: 15 May 2024 17:19:55 GMT
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Carlo XYZ schreibt:

> Nico Hoffmann schrieb am 14.05.24 um 20:59:
>
>> Ein Faltrad ist kein "fortbewegungstechnisch äußerst fragwürdiges
>> Hilfsmittel", sondern im Gegenteil eine geniale Ergänzung zu anderen
>> Verkehrsmitteln (Bahn, Auto, ...). Der größte Fehler, den ich beim
>> Falter gemacht habe, war, dass ich mir nicht schon viel früher einen
>> besorgt habe.
>
> Ich nenne ein Brompton und ein Tern Node (24 Zoll) mein eigen.
> Das Brompton ist genial, aber nur für Kurzstrecken auf Asphalt
> z.B. mit der Aktentasche "unterm Arm".

Auch ich nenne ein Brompton mein eigen. Das Gepäckkonzept (es gibt
sowas in der Art) ist, sagen wir, eigenwillig. Der Herkunft von der
spleenigen Insel angemessen. Ich komme damit nicht wirklich zurecht.

> Das Tern ist ganz gut
> für Strecken und Gelände, nur nicht so platzsparend faltbar.
> Und Gepäck ist auch limitiert. Ergänzung zu Bahn und Auto? Ja.
> Längere Touren? Man sollte wohl schon über ein wenig Asketentum
> verfügen - und unter 24 Zoll täte ich persönlich es nicht mehr.

Gelände läßt sich leicht vermeiden, Mitteleuropa ist fast durchgehend
asphaltiert.

Gepäck ist ein Thema. Ich komme mit den zwei kleinen Taschen plus
Packsack (plus Lenkertasche) ohne Schwierigkeiten und ohne Askese über
ein verlängertes Wochenende. Selbstverständlich auch mit +100km pro
Tag.

https://lewonze.de/bilder/2023/dahon-tropical.jpg

Expeditionsreisen Müllerschen Ausmaßes sind eine andere Sache.

>> Nicht nur auf längeren Strecken...
>
> Depends. Ich dachte an die Rhein-Neckar-S-Bahn, da saß ich
> sommers schon in richtig vollgepackten Waggons (normalgroße
> 28''-Fahrräder, so ca. 20 oder mehr Stück auf einem Haufen).

Die sind die ersten, die aus dem Zug müssen, wenn ein Rolli oder eine
Mutter mit Kind mitwill. Gerade da bist du mit dem Falter fein raus.

N.
--
Et kütt wie et kütt.
(Rheinisches Grundgesetz, Artikel 2)

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Henning Sponbiel
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Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 20:14:49 +0200
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On Wed, 15 May 2024 14:47:06 +0200, Torsten Mueller wrote:

>Hartmut Ott <hottm@arcor.de> schrieb:
>
>>> P.S.: Wer hindert Firmen wie Siemens Mobility und Bombardier daran,
>>> solchen Platz auch in einem IDE zuschaffen, und zwar barrierefrei? Es
>>> muß kein ganzer Wagen sein, ein halber wäre auch schon viel. - Die Gier
>>> hindert sie daran, es sind halt dann 20 Plätze weniger im Zug.
>>
>> Ersetze Siemens Mobility und Bombardier durch "Die Besteller".
>
>Ihr zwei Herzchen seid natürlich absichtlich nicht in der Lage, die
>Frage mit "DB" inklusive verstehend zu lesen.

Apropos verstehend lesen: <87jzjwe9qd.fsf@runbox.com>!

Henning

Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
From: Marc Haber
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Subject: Re: Bahnfahren mit und trotz privaten Eisenbahnunternehmen
Date: Wed, 15 May 2024 20:46:19 +0200
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Nico Hoffmann <oxensepp@gmx.de> wrote:
>Beim ICE4 geht es ja dann doch.

Auch der könnte mehr Sitzplätze haben wenn man auf die Fahrradplätze
verzichtet hätte. Seit der ICE 4 fährt, hört man viel mehr Beschwerden
darüber, dass genau die eigene Leistung nicht mit einem ICE 4 gefahren
wird, dass die Fahrradplätze ausgebucht waren etc bla foo.

Grüße
Marc
--
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