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Subject: Auto-Verkaufsgespräche
From: Rick Szabo
Newsgroups: de.etc.fahrzeug.auto
Organization: A noiseless patient Spider
Date: Tue, 21 May 2024 11:49 UTC
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From: ricksz...@web.de (Rick Szabo)
Newsgroups: de.etc.fahrzeug.auto
Subject: Auto-Verkaufsgespräche
Date: Tue, 21 May 2024 11:49:23 -0000 (UTC)
Organization: A noiseless patient Spider
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Injection-Date: Tue, 21 May 2024 13:49:23 +0200 (CEST)
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Gefunden auf X:

Verkaufe grade (wie häufiger) ein Auto.
Telefonat.
Kunde: "Hat der viel Anhängerbetrieb gehabt?"
Ich: "Kaum, eigentlich nur, wenn er defekt war!"
Kunde: "Wenn er defekt war? Hä?"
Ich: "Ja, nur dann hat er auf einem Anhänger gestanden!"
Kunde: "Ach so! Nein, ich mein, ob der viel Anhänger gezogen hat!"
Ich: "Das hab ich schon vermutet dass Sie das meinten. Steht was von
Anhängerkupplung in der Anzeige?"
Kunde: "Nein, aber das haben die doch alle! Schreiben nur manche nicht
rein!"
Ich: "Haben Sie das Gefühl, im Inserat fehlt irgendetwas?" (Es ist extrem
ausführlich, inkl. Nennung aller Wartungen etc.).
Kunde: "Nee, aber die Anhängerkupplung hast Du vergessen!"
Ich: "Kaum. Er hat keine."
Kunde: "Aber ich brauche einen mit!"
Ich: "Dann müssten Sie sich einen mit suchen oder eine montieren lassen!"
Kunde: "Ja, aber der hat soviele Kilometer!"
Ich: "Ok, Sie sehen doch die ganze Zeit, wieviele Kilometer der hat, das
ist ohne Anhängerkupplung jetzt schlimmer als mit?"
Kunde: "Ja, mit wäre besser!"

Heute: Preisverhandlungen.

Telefonat.
Kunde: "Wenn ich morgen früh um 8 mit Bargeld komme, was muss ich
mitbringen?"
Ich: "Vermutlich einen Schirm, soll regnen morgen früh. Und 6.500 Euro und
mindestens eine Stunde Zeit".
Kunde: "Was? Steht doch 5.990,- Euro in Anzeige?"
Ich: "Ja, das ist der Preis jetzt. Morgen früh um acht ist er 6.500."
Kunde: "Aber das geht nicht, Preis wird immer billiger, nicht höher!"
Ich: "Wenn Sie morgen früh um acht kommen wollen muss ich einen
Geschäftstermin verschieben, das kostet mich Geld, ihn nicht wahrzunehmen.
Und dann müssen wir zu einer Bank, damit das Bargeld jemand prüfen kann!"
Kunde: "Aber mein Geld ist gut!"
Ich: "Das freut mich sehr, aber ich nehme Bargeld nur in diesen
Größenordnungen, wenn es von einer Bank geprüft ist."
Kunde: "Ja egal. 4.500€ morgen früh ist auch gut? Mehr hab ich nicht!"
Ich: "Dann rufen Sie am besten noch mal an, wenn Sie genug haben, das Auto
zu bezahlen!"
Kunde: "Komm schon, 4.500€ ist viel Geld!"
Ich: "Das stimmt. Aber 6.500 sind mehr und das ist der Preis morgen früh um
acht!"
Kunde: "Und was ist Preis bar morgen Abend?"
Ich: "5.990€ plus eine Übernachtung für Sie!"
Kunde: "Übernachtung? Warum?"
Ich: "Weil morgen Abend keine Bank auf hat, das Bargeld zu prüfen."
Kunde: "Kann ich Karte zahlen?"
Ich: "Sie können mit mir zur Bank fahren und in meinem Beisein 5.990 aus
dem Automaten ziehen, das wäre ok."
Kunde: "Aber ich hab nicht soviel auf Konto!"
Ich: "Dann gehen Sie morgen tagsüber zur Bank und zahlen das Bargeld, dass
Sie haben, auf Ihr Konto ein. Dann können Sie sogar überweisen!"
Kunde: "4.500 ist genug?"

Heute: Probefahrten.
Telefonate
Kunde1: Können wir denn auch eine Probefahrt machen, also ohne dass Sie
dabei sind?
Ich: Na klar. Denken Sie bitte dran, dass Sie ihren Führerschein dabei
haben, zur Sicherheit hätte ich gern Ihren Personalausweis solange Sie
unterwegs sind!
Kunde1: Muss das sein? ich hab gehört, das dürfen Autohändler gar nicht!
Ich: Das kann gut sein. Ich bin kein Autohändler, ich verkaufe das Auto
privat. Also bin ich entweder dabei, wenn Sie fahren oder Sie lassen etwas
hier, dass sicherstellt, dass Sie auch wiederkommen!
Nie wieder etwas von gehört.

Kunde2: Wie lange darf denn die Probefahrt dauern?
Ich: Ich denke, üblich ist etwas zwischen 10 und 20min, in der Zeit sollten
Sie schon merken, ob alles so ist, wie Sie es brauchen!
Kunde2: Ich bräuchte den Wagen aber den ganzen Tag!
Ich: Das ist ein bisschen unüblich für eine Probefahrt, meinen Sie nicht?
Kunde2: Ja, aber ich muss ja auch ausprobieren, ob das Auto genug Platz
hat!
Ich: Wieviel Platz er hat können Sie doch anhand der Maße sehen, ich
schicke ihnen gern einen Link im Internet.
Kunde2: Das reicht nicht, ich muss das selbst probieren können.
Ich: Was muss denn rein passen?
Kunde2: Ja, Sachen, die noch bei meiner Schwiegermutter stehen!
An der Stelle habe ich einen Mietwagen statt einer Probefahrt empfohlen.

Kunden vor Ort.
Es fährt ein junger, aber sehr verlebter Renault Clio, drin sitzend ein
junges Paar und hinten zwei besetzte Kindersitze auf den Hof. Der Clio
sieht innen aus als würde er auch als Müllhalde genutzt.
Kunde3: Können wir die Kindersitze zur Probefahrt einbauen?
Ich: Tut mir leid, nein. Hier im Kombi ist aber hinten viel mehr Platz als
in ihrem Clio, die Sitze passen problemlos.
Kunde3: Ich muss das aber probieren!
Ich: Tut mir leid, ich möchte das nicht, das Auto ist innen komplett
aufbereitet.
Kunde3: Das müssen Sie aber, das steht so im Internet.
Ich: Was auch immer da steht: Ich möchte nicht, dass die Kindersitze jetzt
eingebaut werden für eine Probefahrt.
Kunde3: Ihr Auto ist eh viel zu teuer für uns!

Nächstes Paar. Angerufen hat sie, eloquent, zielstrebig. Er eher
schüchtern. Ich weise nochmal auf den Schaden hin, sie erklärt, das sei
„kein Ding, mein Mann ist Mechaniker!“. Probefahrt.
Ich: Wer von Ihnen möchte denn zuerst fahren?
Kunde4 (sie): Och, fahren Sie besser, wir setzen uns nach hinten!
Ich: Das ist ungewöhnlich, aber ok.
Kunde4 (er): Wo ist denn der Gurt? (er sitzt drauf, seine Frau schubst ihn
runter)
Ich: Ich fahre mal hoch nach *pieps*, dann merken Sie, dass der Motor volle
Leistung hat (Motor war auf Betriebstemperatur).
Kunde4 (sie): Könnten Sie langsamer fahren?
Ich: Hier ist 100, ich fahre 60!
Kunde4 (er): Meiner Frau wird hinten im Auto immer schlecht!
Ich (rechts ran fahrend): Dann kommen Sie doch bitte nach vorn, dass muss
ja nicht sein, dass Ihnen schlecht wird!
Kunde4 (sie): Nein, ich muss neben meinem Mann sitzen!
Ich: Vielleicht sollte dann Ihr Mann fahren?
Kunde4 (er): Ich darf nicht, ich hab keinen Führerschein.
Ich: Oh! Abgenommen bekommen?
Kunde4 (er, lachend): Nein, noch nie einen gehabt!
Ich: Junge Frau, wie wäre es, wenn Sie fahren und ihr Mann setzt sich auf
den Beifahrersitz?
Kunde4 (sie): Ich fahre nicht mit fremden Autos!
Das ging noch 5min hin und her. Am Ende sind wir wieder die 500m zum Haus
gefahren und sie nach Hause.
Übrigens: Ich bin kein Autohändler.

Heute: Hatter? – Hatter!
Telefonate
Kunde1: Hatter wirklich soviele Kilometer drauf?
Ich: Hatter!
Kunde1: Kannst Du machen weniger Kilometer?
Ich: Nein.
Kunde1: Kannst Du bestimmt! Ich kann schwer verkaufen mehr als 100.000km!
Ich: Wie wäre es, wenn Sie einen suchen, mit viel weniger Kilometern?
Kunde1: Sind zu teuer, Deiner Preis gut!
Ich: Er ist durchgehend gewartet worden, jede Inspektion ist belegt, das
Scheckheft ist dabei!
Kunde1: Brauche nicht, ich mache selbst bessere!
Ich: Aha.
Kunde1: Ja, Kunde dumm, Kunde merkt nicht!
An der Stelle endete das freundliche Gespräch.

Kunde2: Hatter aber viele Kilometer!
Ich: Für die Flotte, aus der er kommt, eher weniger. Da gibt es Autos
Baujahr 2021 die auch 300.000km drauf haben.
Kunde2: Aber ich brauche Auto mit weniger Kilometer!
Ich: Das tut mir leid, der hier hat beinah 300.000km.
Kunde2: Zuviel Kilometer!
Ich: Was soll ich tun? Das ist die Realität!
Kunde2: Machst du Tacho wieder gut!
Ich: Der Tacho ist gut, sogar hervorragend, es funktioniert alles, es
leuchtet kein Lämpchen!
Kunde2: Nein, machst Du Kilometer gut!
Ich: Wie geht das?
Kunde2: Fährst Du zu Kumpel und der macht Kilometer weg!
Ich: Nein.
Kunde2: Dann gib mir 500€ und ich mach Kilometer gut!
Ich: Tut mir leid, kein Interesse!
Kunde2: Du dumm! Verkaufen Auto nie!
Auch dieses Gespräch endete dann abrupt.

Kunde3: Hatter viele Vorbesitzer?
Ich: Hatter nicht. In der Anzeige steht, Auto kommt aus erster Hand und hat
einen Vorbesitzer.
Kunde3: Also wieviele?
Ich: Einen.
Kunde3: Und wieviele echt?
Ich: Es tut mir leid, das Auto hatte erst einen Vorbesitzer. Ein Eintrag in
den Zulassungspapieren.
Kunde3: Aber warum?
Ich: Die Autos bleiben bis zum Ende der Garantie in der Firma und werden
dann verkauft!
Kunde3: Warum nicht unter 100.000km?
Ich: Weil das unwirtschaftlich wäre.
Kunde3: Aber ich will nicht mehr als 100.000km!
Ich: Dann müssten Sie nach einem anderen Auto suchen!
Kunde3: Du verstehst nicht! Ich will diese Auto, aber nur 100.000km auf
Tacho, besser weniger!
Auch dieses Gespräch endete ohne Verkauf.

Kunde4: Hatter kein Schiebedach?
Ich: Hatter nicht!
Kunde4: Hatter denn Raucherpaket?
Ich: Hatter nicht!
Kunde4: In Anzeige steht „Nichtraucher“
Ich: Korrekt, es wurde nicht geraucht im Auto.
Kunde4: Aber ich rauche im Auto!
Ich: Das freut den Finanzminister.
Kunde4: Wieso?
Ich: Wegen der Tabaksteuer.
Kunde4: Ich rauch nie deutsche Zigaretten!
Ich: Das ärgert den Finanzminister!
Kunde4: Wieso?
Ich: Wegen der fehlenden Tabaksteuer!
Man glaubt es kaum: Kein Verkauf!

Kunden vor Ort.
Ein Paar, eher reich an Jahren, vorgefahren im jungen altersgerechten BMW
(SUV).
Kunde5 (sie): Das Schwarz stört mich ja schon, sieht aus wie ein
Leichenwagen!
Ich: Er war vorher halbseitig foliert, an ein paar Stellen sieht man das
noch.
Kunde5 (sie): Und einen weißen haben Sie nicht?
Ich: Doch, aber der wird erst Ende nächsten Jahres verkauft, wenn die
Garantie abgelaufen ist!
Kunde5 (er): Aber dann auch mit viel weniger Kilometern!
Ich: Kaum, er hat bereits jetzt mehr Kilometer als der hier.
Kunde5 (sie): Aber er ist weiß!
Ich: Ja, und eine Seite ist schwarz foliert, genau wie der hier schwarz ist
und eine Seite weiß foliert war, am Ende sehen die Autos immer gleich aus.
Kunde5 (sie): Das gefällt mir nicht!
Ich: Das verstehe ich, deswegen ist die Folie ja auch runter.
Kunde5 (sie): Aber das Auto ist nicht weiß!
Ich: Sie haben Recht.
Kunde5 (er): Meine Frau hat immer Recht, Ihr Vater war Richter!
Ich: Das prägt.
Kunde5 (er): Also in weiß würden wir ihn sofort kaufen!
Ich: Sie können ihn natürlich weiß folieren lassen!
Kunde5 (er): Nein, dass soll ja nicht so gut sein, lieber Spritzen!
Ich: Auch das können Sie natürlich, allerdings wird das bestimmt teurer
sein als das ganze Auto!
Kunde5 (sie): Haben Sie denn keinen in weiß?
Man glaubt es kaum, aber auch dieses Gespräch endete ohne Verkauf.

Ich bin übrigens kein Autohändler.

Heute: Kreative Vorschläge
Telefonate

Kunde1: Hast Du Papiere alle?
Ich: Natürlich, das Auto kann jederzeit abgeholt werden.
Kunde1: Brauch nicht Auto, nur Papiere und Schlüssel!
Ich: Tut mir leid, ich verkaufe ein Fahrzeug, nicht dessen Unterlagen!
Kunde1: Auto? Kannst Du in Teile verkaufe. Motor, Getriebe, alles!
Ich: Ich hab es grade schon gesagt: Ich verkaufe das Auto, weder Teile
davon noch Papiere!
Kunde1: Gib Adresse, schick eine Mann holen Papiere. Gibt Dir 1.000€ und Du
kannst Auto immer noch verkaufe!
Ich: Was immer Sie nicht verstehen: Ich verkaufe weder das Auto in Teilen
noch die Papiere einzeln!
Kunde1: Egal. Brauche nur Papiere!
Das Gespräch endete ohne Verkauf.

Kunde2: Hast Du Firma?
Ich: Ja, aber das Auto ist Privateigentum, der kommt aus einer anderen
Firma.
Kunde2: Ich brauch Rechnung!
Ich: Sie bekommen einen Kaufvertrag, in dem der Kaufpreis ausgewiesen ist,
es steht keine Mehrwertsteuer drin.
Kunde2: Und Rechnung?
Ich: Die gibt es nicht, nur den Kaufvertrag.
Kunde2: In Kaufvertrag schreiben nur „Auto kaputt, Auto Schrott“ und nur
kleine Geld, vielleicht 500 Euro.
Ich: Im Kaufvertrag steht das Auto und der gezahlte Kaufpreis, sonst
nichts.
Kunde2: Brauchst nicht viel. Schreibst Du nur Hyundai und Schrott
und Preis, keine Nummer von Auto, hörst Du?
Ich: Ich hab es Ihnen grade schon gesagt: Im Kaufvertrag steht drin, was
ich verkaufe!
Kunde2: Ja, musst Du weniger Arbeit machen. Keine Nummer schreiben!

Auch dieses Gespräch endete ohne Verkauf.

Kunde3: Auto fährt?
Ich: Ja, Auto fährt, aber es muss regelmäßig Wasser aus dem
Ausgleichsbehälter in den Kühler gepumpt werden!
Kunde3: Egal.
Ich: Gut, ich will es Ihnen nur gesagt haben. Die Ursache ist nicht
bekannt.
Kunde3: Egal. Kannst Du Auto bringe?
Ich: Wohin soll es denn?
Kunde3: Hoholiw
Ich: Wo ist das?
Kunde3: Direkt bei Kiew, ist auch Flughafen, fliegst Du Türkei!
Ich: Machen Sie Witze?
Kunde3: Nein, brauche Auto da!
Ich: Vielleicht kommen Sie einfach das Auto holen und kümmern sich selbst
um den Transport?
Kunde3: Hab ich Preis verhandelt?
Ich: Bisher nicht.
Kunde3: Siehst Du!
Ich: Dann lassen Sie uns über den Preis reden!
Kunde3: Geb was Du in Anzeige hast, aber Hoholiw.
Ich: Und was geben Sie hier?
Kunde3: Hab keine Zeit für Transport.
Ich: Das Auto steht aber in Deutschland und nicht in der Ukraine.
Kunde3: Egal, fährst Du hin, ich zahle Flug nach Türkei, machst Du Urlaub!
Ich: Ich soll jemanden tagelang durch Europa schicken, nur um Ihnen das
Fahrzeug zu bringen?
Kunde3: Brauchst nicht schicken, kannst Du fahren selbst!

Man mag es kaum glauben, auch diesmal wurde das Auto nicht verkauft.

Vor Ort
Es fährt ein ungepflegter Mann mittleren Alters in einem sehr neuen
S-Klasse Mercedes vor, die Rolex ist zumindest gut sichtbar, ob sie echt
ist konnte ich nicht prüfen, dafür golden.

Kunde4: Kannst Du machen Preis in vier?
Ich: Sie wollen in vier Raten zahlen?
Kunde4: Ja. Eine heute, eine nächste Monat, eine wenn verkauft, eine wenn
kommt Steuer zurück.
Ich: Tut mir leid, aber das Auto gibt es nur gegen vollständige Bezahlung.
Kunde4: Glaubst Du, ich nicht Geld?
Ich: Glauben tue ich höchstens an Gott, das Auto verkaufe ich gegen Geld.
Bezahlen, mitnehmen.
Kunde4: Aber habe nicht soviel Geld!
Ich: Vielleicht sollten Sie mit Ihrer Bank reden?
Kunde4: Bank nicht gut!
Ich: Und ich bin keine Bank!
Kunde4: Ja, darum mache so: Ich geb 1.000 Euro und nehm Auto mit, von Rest
wir machen halbe-halbe.
Ich: Also wollen Sie nicht 6.000 Euro zahlen sondern 1.000?
Kunde4: Ja, und wenn ich verkaufe Du bekommst wieder Geld. Gut?
Ich: Nicht gut, das Auto geht nur gegen den vollen Kaufpreis vom Hof.
Kunde4: So geht nicht gut Geschäft. Gut Geschäft ist Vertrauen!
Ich: Ich bleib dann bei schlechten Geschäften und traue Ihnen nicht!
Kunde4: Seh ich aus wie Verbrecher?

Lieber Leser, denken Sie sich die Antwort und wundern Sie sich: Das Auto
blieb hier!
Und nein, ich bin kein Autohändler.

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o Auto-Verkaufsgespräche

By: Rick Szabo on Tue, 21 May 2024

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